Über videoviren.ch:
Dieses Blog dient dazu, interessante Informationen zu sammeln, auf die ich bei der Recherche für meine Lizentiatsarbeit stosse. Während der Themenbereich meiner Arbeit relativ eng gefasst ist (Erfolgsfaktoren für die virale Verbreitung von Videoclips im Internet), soll hier die Thematik umfassender angegangen werden. So soll hier auch Platz sein für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema “Viralmarketing” im Allgemeinen, für aktuelle Entwicklungen im Bereich “Web 2.0″ und für weitere interessante Themen aus der Medienwelt.
Über meine Lizentiatsarbeit:
Wir sind heute einer Flut von Informationen ausgesetzt, die kaum noch zu bewältigen ist. Einen wichtigen Anteil daran hat die Werbung: Ein durchschnittlicher Konsument wird pro Tag mit 2500 bis 5000 Werbebotschaften konfrontiert. Kein Wunder, dass wir zunehmend resistent werden gegen werbliche Kommunikation. Das haben auch Marketingexperten verstanden und versucht, neue Wege zu erschliessen, um mit ihren Botschaften die Konsumenten zu erreichen. Ein interessanter Ansatz ist das virale Marketing, das auf interpersonelle Kommunikation setzt und Konsumenten dazu anstiften soll, die Werbebotschaft freiwillig an Bekannte weiterzugeben. So soll jene Glaubwürdigkeit erzielt werden, die der klassischen Werbung abhanden gekommen ist.
Eine beliebte Taktik im viralen Marketing sind virale Videoclips: Dabei wird ein Werbevideo im Internet veröffentlicht (beispielsweise auf Youtube.com) und/oder per E-Mail an eine kleine Zielgruppe geschickt. Dann wird gehofft, dass die ersten Betrachter das Video so unterhaltend/lustig/bereichernd finden, dass sie es (beispielsweise per E-Mail) an ihre Freunde weiterleiten, und diese dann wiederum an ihre Freunde, bis das Video zum Selbstläufer wird und sich wie ein Virus ausbreitet.
Ziel meiner Lizentiatsarbeit ist, herauszufinden, welche Faktoren dazu beitragen, dass sich ein Videoclip viral verbreitet. Muss er in erster Linie lustig sein? Oder muss er schocken? Hilft nackte Haut? Ausserdem versuche ich herauszufinden welche (sozialen) Motive Personen haben, die Videoclips weiterleiten und welche Eigenschaften die Gruppe der “Weiterleiter” verbinden.
Über mich:
Vor 25 Jahren in der Ostschweiz geboren und auf den Namen Daniel Gremli getauft. Seit 2003 an der Universität Fribourg (CH) immatrikuliert. Studienfächer: Medien- und Kommunikationswissenschaften, BWL und Journalistik. Durch interessante Jobs und ein Austauschjahr in North Carolina am schnellen Studienabschluss gehindert. Jetzt aber auf der Zielgeraden.
Grosses Interesse und diverse praktische Erfahrungen in den Bereichen Videoproduktion und Werbung. Und nun eine Lizentiatsarbeit am schreiben, die diese beiden Themen verbindet – und dazu noch brandaktuell ist.












